Künstler & Künstlerinnen

Biografien

Tetsuro Ban 

Musikalische Leitung

Der aus Japan stammende Dirigent studierte Komposition, Klavier und Dirigieren in seiner Heimatstadt Kyoto und übersiedelte mit 22 Jahren
für sein Dirigierstudium nach Wien. Mit 24 Jahren wurde Tetsuro Ban schon Kapellmeister am Opernhaus Biel. Es folgten Verpflichtungen als erster Kapellmeister in Brandenburg sowie als Generalmusikdirektor in Eisenach. Nach diversen internationalen Gastengagements wurde er Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin, wo er an die 200 Aufführungen dirigierte. Von 2009 bis 2018 war er Generalmusikdirektor am Theater Regensburg. Aufführungsserien führten ihn an die Wiener Volksoper. Parallel zu Gastdirigaten in Europa, u. a. St. Petersburger Philharmoniker und Luzerner Sinfonieorchester, dirigiert der Maestro regelmäßig alle großen japanischen Orchester und an den renommierten Opernhäusern seines Heimatlandes wie dem New National Theatre Tokyo. Seit 2019 ist er Chefdirigent des Yamagata Symphony Orchestra und hat eine Professur (Dirigentenklasse) an der Kyoto University of Arts. 2023 wurde der Maestro darüber hinaus zum Künstlerischen Generaldirektor der BIWAKO Hall Shiga (Kyoto) berufen.

Domen Križaj 

Bariton

Der slowenische Bariton schloss sein Medizinstudium in Ljubljana ab und absolvierte zeitgleich seine Gesangsstudien ebendort an der Musikakademie. Seit 2020 ist er fixes Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und gastiert regelmäßig am Slowenischen Nationaltheater Maribor in seiner Heimat. Zu seinem großen Repertoire zählen u. a. die Titelpartien in Tschaikowskys „Eugen Onegin“ und Verdis „Macbeth“, sowie Conte Almaviva („Le nozze di Figaro“), Don Alfonso („Così fan tutte“), Marquis Posa („Don Carlo“), Giorgio Germont („La Traviata“), Graf Luna („Il Trovatore“), Marcello („La Bohème”), Wolfram („Tannhäuser“). Einladungen führen ihn u. a. ins Festspielhaus Baden-Baden, zu den Tiroler Festspielen in Erl sowie den Bregenzer Festspielen. Domen Križaj widmet sich auch dem Liedgesang. Auftritte als Konzertsänger bringen den Bariton mit Klangkörpern wie den Wiener Philharmonikern, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der Camerata Salzburg, dem SWR Symphonieorchester und dem Balthasar Neumann Ensemble zusammen.

Slávka Zámečníková 

Sopran

Die junge slowakische Sopranistin schloss ihre Gesangsstudien an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin ab und wurde in der Folge an die Berliner Staatsoper engagiert. Der internationale Durchbruch gelang ihr ebendort mit ihrem hochgelobten Debüt als Donna Anna in der Premiere von Mozarts „Don Giovanni“ unter Daniel Barenboim. 2020 wechselte sie ins Ensemble der Wiener Staatsoper. Ihr Repertoire umfasst Rollen wie Contessa Almaviva und Susanna („Le nozze di Figaro“), Pamina („Die Zauberflöte“), Ilia („Idomeneo“), Marzelline („Fidelio“), Adina („L’elisir d’amore“), Norina („Don Pasquale“), Gilda („Rigoletto“), Nannetta („Falstaff“), Musetta („La Bohème“), Micaëla („Carmen“), Marie („Die verkaufte Braut“). Einladungen führen sie an die Mailänder Scala, die San Francisco Opera, die Opéra National de Paris, das Théâtre des Champs-Elysées Paris, die Semperoper Dresden und die Staatsoper Stuttgart. Sie gastiert auch in großen Konzertsälen, u. a. Philharmonie de Paris, Elbphilharmonie Hamburg, Konzerthaus Berlin, Gewandhaus Leipzig und Wiener Musikverein.

Pavel Kolgatin 

Tenor

Der aus Russland stammende lyrische Tenor absolvierte seine Gesangsstudien in Moskau und startete seine Karriere 2009 am renommierten Bolshoi Theater, wo er bereits mit 21 Jahren sein Debüt als Tamino in Mozarts „Die Zauberflöte“ gab. Von 2012 bis 2020 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Einladungen führen ihn an renommierte Opernhäuser weltweit, u. a. Mailänder Scala, Teatro all’Opera di Roma, Teatro San Carlo Neapel, Teatro Massimo Palermo, Semperoper Dresden, Mariinski Theater St. Petersburg, New National Theatre Tokyo und Washington National Opera. Er trat auch bei namhaften Festivals auf, u. a. Rossini Opera Festival Pesaro, Festival d‘Aix-en-Provence und Salzburger Festspiele. Das Repertoire des Tenors umfasst Rollen wie Belmonte („Die Entführung aus dem Serail”), Ferrando („Così fan tutte“), Conte Almaviva („Il Barbiere di Siviglia“), Don Ramiro („La Cenerentola“), Nemorino („L’elisir d’amore“), Lenski („Eugen Onegin“). Einladungen führen ihn auch in bedeutende Konzertsäle wie die Royal Festival Hall, Wigmore Hall und Suntory Hall Tokyo.

Štěpánka Pučálková 

Mezzosopran

Die in Berlin geborene tschechische Mezzosopranistin absolvierte ihre Gesangsausbildung am Mozarteum in Salzburg. Von 2018 bis 2024 war Štěpánka Pučálková festes Ensemblemitglied der Sächsischen Staatsoper Dresden. Ihr Repertoire umfasst u. a. die Titelrolle in Bizets „Carmen”, Cherubino („Le nozze di Figaro“), Rosina („Il Barbiere di Siviglia“), Adalgisa („Norma”), Marguerite („La Damnation de Faust“), Hänsel („Hänsel und Gretel”), Orlofsky („Die Fledermaus”), Waltraute („Die Walküre”), Octavian („Der Rosenkavalier“). Einladungen führen sie u. a. an das Teatro San Carlo Neapel, die Accademia Nazionale Di Santa Cecilia Roma, die Deutsche Oper am Rhein, die Oper Leipzig, das Prager Nationaltheater, die Wiener Volksoper, das Theater an der Wien und zu den Salzburger Festspielen, sowie nach China und Japan. Auch auf dem Konzertpodium hat die Sängerin große Erfolge vorzuweisen, u. a. mit der Dresdner Staatskapelle unter Christian Thielemann. Zuletzt führten sie Einladungen u. a. ins KKL Luzern und in den Wiener Musikverein.

Dalibor Karvay 

Violine

Die Karriere des „musikalischen Wunderkinds“ aus der Slowakei begann schon sehr früh. In jungen Jahren übersiedelte er nach Wien und avancierte zum Meisterschüler des renommierten Violinpädagogen Prof. Boris Kuschnir. Als Gewinner mehrerer großer internationaler Violinwettbewerbe tritt als Solist mit namhaften Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der Camerata Salzburg, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und der Tschechischen Philharmonie auf. Von 2014 bis 2025 war er als Professor für Violine an der Wiener Privatuniversität für Musik und Kunst (MUK) tätig. Seit 2025 bekleidet er eine Professur an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Von 2020 bis 2025 war er zudem 1. Konzertmeister der Wiener Symphoniker. Einladungen führen ihn als Solist, Kammermusiker und Gastkonzertmeister um die ganze Welt. Dalibor Karvay spielt auf der Violine “ex Benecke” (Cremona 1694) von Antonio Stradivari, eine Leihgabe der Oesterreichischen Nationalbank.

Sebastian Bru 

Violoncello

Sebastian Bru, in Wien geboren, stammt aus einer argentinisch-österreichischen Musikerfamilie. Seine Lehrer waren u. a. Clemens Hagen und Heinrich Schiff. Noch bevor der Cellist seine Studien am Konservatorium der Stadt Wien abschloss, wurde er als 18-jähriger fest in das Orchester der Wiener Staatsoper engagiert. Nach einer zwischenzeitigen Verpflichtung als erster Solocellist bei den Wiener Symphonikern von 2010 bis 2011, trat er 2013 in den Verein der Wiener Philharmoniker ein, wo er mittlerweile Stimmführer der Cello-Gruppe ist. Als Solist spielt er mit namhaften Dirigenten und Orchestern, u. a. den Wiener Symphonikern und dem Orquesta Sinfonía Nacional Buenos Aires. Konzertreisen führen ihn sowohl als Solist als auch Kammermusiker durch Europa, Südamerika und Asien. Sebastian Bru spielt auf dem Violoncello “ex von Zweygberg“ (Piacenza 1749) von Giovanni Battista Guadagnini, eine Leihgabe der Oesterreichischen Nationalbank.

Eva Lilla Fröschl 

Horn

Eva Lilla Fröschl wurde 1999 in Budapest geboren und begann im Alter von sieben Jahren mit dem Hornspiel. Sie ist Gewinnerin einer Vielzahl nationaler und internationaler Horn- und Blechbläserwettbewerbe. 2011 wurde sie bereits im Alter von 12 Jahren eingeladen als Solistin mit dem Budapest Festival Orchestra unter der Leitung von Iván Fischer zu konzertieren. 2019 wurde sie in die Horn-Klasse an der Universität der Künste in Berlin aufgenommen und in der Folge als Hornistin an die Deutschen Oper Berlin engagiert. 2021 gewann sie die Horn-Akademiestelle im Orchester der Komischen Oper Berlin. Seit 2022 ist sie als Hornistin im Bayerischen Staatsorchester an der Staatsoper in München tätig. Darüber hinaus tritt sie nach wie vor regelmäßig als Solistin, Kammermusikerin sowie als Teil des Ensembles Munich Opera Horns auf. 

Fedor Rudin 

Violine

Fedor Rudin wurde in Moskau in eine Musikerfamilie geboren und wuchs in Paris auf. Er genoss eine umfangreiche musikalische Ausbildung als Violinist und Dirigent. Als mehrfacher Preisträger großer Violinwettbewerbe führen ihn zahlreiche Auftritte in die renommiertesten Konzertsäle der Welt wie die Carnegie Hall in New York, das Berliner Konzerthaus, die Pariser Philharmonie, den Wiener Musikverein und die Tonhalle in Zürich. Er tritt als Solist mit namhaften Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem SWR Sinfonieorchester und dem Montreal Symphony Orchestra auf. Einladungen führen ihn auch zu den Salzburger Festspielen und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Von 2019 bis 2021 war er Konzertmeister des Wiener Staatsopernorchesters und der Wiener Philharmoniker. Seit 2023 bekleidet er die Professur für Orchestererziehung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Fedor Rudin spielt die 1712 „ex-Viotti“ Antonio Stradivari Violine, eine Leihgabe der CANIMEX INC. (Drummondville, Québec, Kanada) und eine moderne Kopie einer Storioni Violine von Sylvain Tournaire (2023, Paris).

Julia Zulus 

Oboe

Die Wiener Oboistin erhielt bereits in jungen Jahren eine umfassende musikalische Ausbildung in den Fächern Klavier und Oboe. Ihr Konzertfach-Diplom absolvierte sie an der Wiener Musikuniversität und vertiefte darüber hinaus ihre Studien am Conservatoire National Supérieur Musique et Danse de Lyon. Sie ist mehrfache Preisträgerin bei Wettbewerben sowie Stipendiatin der Tokyo Foundation. Seit September 2014 ist sie Oboistin im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper. Sie ist regelmäßige Substitutin im Orchester der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern, darüber hinaus spielte sie u. a. auch bei den Wiener Symphonikern, im ORF Radio-Symphonieorchester Wien und im Orchester der Volksoper Wien. Kammermusikalisch tritt sie u. a. als Gründungmitglied des „Webern Wind Qintet“ hervor. Auftritte führen sie um die ganze Welt: vom Wiener Musikverein aus über Teheran, Moskau, Budapest, Rom, Ottawa, New York, bis in die Suntory Hall Tokyo. 

Nataliia Kuleba 

Viola

Nataliia Kulebawurde in Kiew geboren und studierte Viola an der dortigen Kunstakademie und an der Nationalen Musikakademie. Als Gewinnerin mehrerer internationaler Wettbewerbe wurde sie Solobratschistin des Nationalen Symphonieorchesters der Nationalphilharmonie der Ukraine und Solistin des Nationalen Hauses für Orgel- und Kammermusik. Einladungen führten sie auch zu mehreren Festivals in ihrer Heimat. Im März 2022 übersiedelte Nataliia Kuleba nach Wien und ging von 2022 bis 2024 einem Engagement im ORF Radiosinfonieorchester Wien nach. Als Orchestermusikerin spielt sie regelmäßig in den Orchestern der Wiener Staatsoper und der Wiener Volksoper. Außerdem ist sie gefragte Kammermusikpartnerin in verschiedenen Ensembles. 

Artemii Cholokian 

Oboe

Der in Moskau geborene Oboist Artemii Cholokian begann seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt und zog 2014 nach Österreich, um sein Bachelorstudium an der Universität Mozarteum Salzburg sowie sein Masterstudium an der Kunstuniversität Graz zu absolvieren. Er sammelte wertvolle Orchestererfahrung von 2020 bis 2022 als Akademist des Opernhauses Zürich (Philharmonia Zürich) sowie als Solo-Oboist im Gustav Mahler Jugendorchester. Weitere Engagements führten ihn unter anderem zum Luzerner Sinfonieorchester und dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt. Als Solist trat er u. a. mit seiner Interpretation des Mozart Oboenkonzerts mit der Bad Reichenhaller Philharmonie auf sowie mit dem State Philharmonic Orchestra of Armenia. Seit 2022 ist er Solo-Oboist im Kärntner Sinfonieorchester am Stadttheater Klagenfurt.

Julius Ockert

Klarinette

Der gebürtige Berliner Julius Ockert begann im Alter von sieben Jahren mit dem Klarinettenspiel. Seine Studien absolvierte er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar und an der Universität Mozarteum Salzburg. Erste Orchestertätigkeiten führten ihn bereits in jungen Jahren zu den Nürnberger Symphonikern und der Camerata Salzburg. Anschließend war er zwei Jahre Mitglied der Hermann-Levi-Akademie der Bayerischen Staatsoper in München. Von 2021 bis 2024 war er fest als Soloklarinettist im Konzerthausorchester Berlin engagiert. Seit 2024 ist er Soloklarinettist im NDR Elbphilharmonieorchester Hamburg. Zusätzlich hat Julius Ockert seit 2024 einen Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin.

Franz-Joseph Labmayr 

Klarinette

Bereits in jungen Jahren erhielt der gebürtige Salzburger Unterricht in den Fächern Klarinette, Gesang und diatonische Ziehharmonika. Er absolvierte seine Klarinettenstudien am Mozarteum in Salzburg und an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Erste Orchestertätigkeiten führten ihn mit den Wiener Symphonikern, Nürnberger Symphonikern und der Staatskapelle Dresden zusammen. Seit 2022 ist er als Soloklarinettist im Bruckner Orchester Linz engagiert. Franz-Joseph Labmayr trat bereits mehrfach solistisch in Erscheinung, u. a. mit seiner Interpretation des Mozart Klarinettenkonzerts im Wiener Musikverein und Brucknerhaus Linz. Außerdem legt er einen besonderen Schwerpunkt auf Kammermusik und ist seit seiner Jugend sehr eng mit der Volksmusik verbunden.

Manuel Egger 

Horn

Der Hornist Manuel Egger, geboren in Linz, schloss seine Studien an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz sowie an der Musikuniversität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) mit Auszeichnung ab. 2018 wurde er Hornist an der Oper Graz sowie bei den Grazer Philharmonikern. 2023 wechselte er als 1. Hornist an die Wiener Volksoper, wo er nach wie vor tätig ist. Als Substitut wirkt er in mehreren namhaften Klangkörpern mit, u. a. Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, Bruckner Orchester Linz und Les Musiciens du Louvre Grenoble. Tourneen führen ihn durch Europa, Asien und Amerika. Als Kammermusiker und Arrangeur ist er Mitglied der Vienna Brass Connection, des Wiener Horn Ensembles, des Ensemble SONOS Vienna sowie der Vienna Horns. Außerdem ist er Mitgründer und Programmgestalter des Wiener Wald Festivals.

Johannes Kafka 

Fagott

Johannes Kafka, geboren in Freistadt, absolvierte sein Fagottstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz sowie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (mdw). Darauf folgte ein Schwerpunktstudium im Fach Chorleitung sowie Dirigierstudien, ebenfalls an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Seit Dezember 2010 ist er als Fagottist im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper engagiert. Er wirkt außerdem regelmäßig bei Konzerten renommierter Klangkörper wie den Wiener Philharmonikern, dem ORF Radiosinfonieorchester Wien oder dem Bruckner Orchester Linz als Substitut mit. Als Kammermusiker führen ihn Konzerte zu namhaften Festivals wie den Salzburger Festspielen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Konzertreisen führen ihn u. a. durch Europa, Japan, China und die USA. Er tritt darüber hinaus auch als Solist in Erscheinung. Seit 2011 ist Johannes Kafka zudem künstlerischer Leiter des Ensembles Vienna Brass Connection, dessen Mitbegründer er auch ist, sowie seit 2016 künstlerischer Leiter der Vienna Horns.

Christian Walcher 

Fagott

Der Fagottist Christian Walcher, geboren in Graz, absolvierte seine Konzertfachstudien an der Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) sowie sein Kammermusikstudium an der Musikuniversität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) jeweils mit Auszeichnung. Orchesterengagements führten ihn als Solofagottist zum Orchester der Vereinigten Bühnen Wien sowie als Solokontrafagottist zum ORF Radiosinfonieorchester Wien. Als Substitut wirkt er u. a. an der Wiener Staatsoper, Volksoper Wien und Oper Graz mit, sowie bei namhaften Orchestern wie den Wiener Symphonikern und der Kammerphilharmonie Bremen. Als freischaffend tätiger Solofagottist tritt er regelmäßig solistisch sowie als Teil diverser Ensembles mit zeitgenössischen Projekten, Uraufführungen und klassischer Kammermusik auf, u. a. im Wiener Konzerthaus.

Jasminka Stančul 

Klavier

Die in Serbien geborene österreichische Pianistin absolvierte ihre Studien an der Wiener Musikhochschule und am Conservatoire de Musique de Genève. Ihre musikalische Begabung brachte ihr 1989 den Sieg beim Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb in Wien. Seither konzertiert die Klaviervirtuosin weltweit mit bedeutenden Orchestern wie dem Orchestre de Paris, Royal Philharmonic Orchestra, L.A. Philharmonic Orchestra, Tokyo Symphony Orchestra, Sydney Symphony Orchestra, Berliner Symphonie Orchester, Wiener Symphoniker, sowie unter der Leitung der renommiertesten Dirigenten unserer Zeit (Lorin Maazel, Ádám Fischer, Daniele Gatti, Fabio Luisi, Semyon Bychkov u. v. m.). Sie ist regelmäßig Gast bei den wichtigsten internationalen Musikfestivals und weltweit in den internationalen Konzertsälen zu hören. Solistisch sowie kammermusikalisch tritt die in Wien lebende Pianistin regelmäßig im Wiener Musikverein und Wiener Konzerthaus auf. Seit 2019 hat Jasminka Stančul einen Lehrstuhl für das Konzertfach Klavier an der Musikuniversität Wien (mdw) inne und fungiert zudem seit 2024 als Institutsvorständin.

Margarita Gritskova 

Mezzosopran

Die russische Mezzosopranistin absolvierte ihre Klavier- und Gesangsstudien in ihrer Heimatstadt amStaatlichen Konservatorium St. Petersburg. 2012 wurde sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. 2014 trat sie bei der Eröffnung des Wiener Opernballs auf. 2015 gelang ihr der große Durchbruch bei den Salzburger Festspielen als Cherubino in Mozarts „Le nozze di Figaro“. Einladungen führen sie in der Folge u. a. an die Bayerische Staatsoper, Staatsoper Hamburg, Théâtre des Champs-Élysées Paris, Teatro San Carlo Neapel, Opernhaus Zürich, Bolshoi Theater Moskau, New National Theatre Tokyo, Rossini Opera Festival Pesaro und Festival d‘Aix-en-Provence. Ihr Repertoire umfasst u. a. die Titelrollen in Rossinis „La Cenerentola“ und Bizets „Carmen“, sowie Dorabella („Così fan tutte“), Rosina („Il Barbiere di Siviglia“), Giovanna Seymour („Anna Bolena“), Adalgisa („Norma”), Amneris („Aida“), Eboli („Don Carlo“), Marfa („Chowanschtschina“), Octavian („Der Rosenkavalier“), Komponist („Ariadne auf Naxos“). Als Konzert- und Liedsängerin gastiert sie u. a. in der Carnegie Hall New York und im Musikverein Wien.

Levente Páll 

Bass

Der ungarische Bass studierte Viola sowie Gesang, Lied und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und später an der Musikhochschule in Hamburg. Seit 2016 ist er im Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München und gastiert dazu regelmäßig an der Bayerischen Staatsoper. Der große Durchbruch gelang ihm bei den Salzburger Osterfestspielen 2019 mit seinem hochgelobten Rollendebüt als Fritz Kothner in Wagners „Meistersingern” unter Christian Thielemann. Zu seinem Repertoire zählen Rollen wie Osmin („Die Entführung aus dem Serail”), Figaro („Le nozze di Figaro”), Leporello („Don Giovanni”), Sarastro („Die Zauberflöte”), Banquo („Macbeth”), Don Magnifico („La Cenerentola”), Gremin („Eugen Onegin”), König Heinrich („Lohengrin”). Einladungen führen ihn u. a. ans Royal Opera House London, Staatsoper Hamburg, Opéra National de Lorraine Nancy, Opéra National de Montpellier, Theatre du Capitole Toulouse, Teatro Nacional de São Carlos und zu den Bregenzer Festspiele. Er tritt darüber hinaus auch regelmäßig als Lied- und Konzertsänger auf.

Rimma Benyumova 

Violine

Die in Sibirien geborene Rimma Benyumova wuchs in einer Musikerfamilie auf und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Ihre Studien absolvierte sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin sowie an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) bei Prof. Boris Kuschnir. Sie ist mehrfache Stipendiatin und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. Als Solistin trat sie u. a. mit den Münchner Symphonikern, dem Orchester „I Pomeriggi Musicali“ Mailand und dem Russischen Staatssinfonieorchester auf. Außerdem konzertierte sie als Konzertmeisterin der Staatskapelle Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und der Dresdner Philharmoniker. Seit 2025 ist Rimma Benyumova Konzertmeisterin des hr-Sinfonieorchesters in Frankfurt. Zudem gastiert sie regelmäßig bei den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und bei diversen Orchestern im Ausland. Auftritte führen sie als Solistin, Kammermusikerin und Konzertmeisterin in alle bedeutenden Konzertsäle der Welt. Rimma Benyumova spielt auf einer Violine von Camillus Camilli (Mantua, 1741).

Brieuc Vourch 

Violine

Der in Paris geborene Violinist studierte an der Juilliard School (NYC) bei Itzhak Perlman und später bei Prof. Boris Kuschnir. Er ist Absolvent des ersten „Concertmaster Artist Diploma“ des Stauffer Center for Strings in Cremona und Preisträger internationaler Violinwettbewerbe. In der Carnegie Hall debütierte er mit einem Solo-Recital. Als gefragter Orchestermusiker tritt er regelmäßig mit renommierten Orchestern auf, u. a. Teatro alla Scala Orchestra Milano, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Orchestre de Paris und Utopia Orchestra, sowie als Gastkonzertmeister und Orchestermusiker u. a. mit Copenhagen Philharmonic, Estonian National Symphony Orchestra, Stavanger Symphony Orchestra, Aalborg Symphony Orchestra, La Filarmonica di Milano, NDR Elbphilharmonie Orchester, NDR Radiophilharmonie, Israel Philharmonic Orchestra, Estonian Festival Orchestra. Seit 2025 ist er zudem koordinierender Konzertmeister 2. Violinen des Dresdner Philharmonie Orchesters. Auftritte führen ihn nicht nur in die bedeutenden Konzertsäle der Welt, sondern auch zu den Festivals in Verbier, Gstaad und Schleswig-Holstein. Brieuc Vourch spielt eine Francesco-Ruggeri-Violine von 1690.

Julia Turnovsky 

Viola

Die aus Wien stammende Geigerin und Bratscherin Julia Turnovsky studierte an der Kunstuniversität Graz und an der Privatuniversität Konservatorium Wien (MUK) bei Prof. Boris Kuschnir sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). Sie ist mehrfache Preisträgerin großer internationaler Wettbewerbe. Als Solistin tritt Julia Turnovsky mit Orchestern wie der Südwestdeutschen Philharmonie, Norddeutschen Philharmonie Rostock, Tschechischen Kammerphilharmonie Prag oder Camerata Salzburg auf. Auftritte führen sie in renommierte Konzertsäle wie den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, Mozarteum Salzburg, Rudolfinum Prag sowie in die Philharmonie Luxemburg. Sie ist zudem gefragte Kammermusikerin und folgt Einladungen zu namhaften Festivals wie dem Menuhin Festival Gstaad und dem Prager Frühling. Auch als Orchestermusikerin ist sie zunehmend aktiv und tritt u. a. in Klangkörpern wie den Wiener Symphonikern, der NDR Radiophilharmonie und dem Utopia Orchestra auf.

Timos Sirlantzis 

Bass-Bariton

Der griechische Bass-Bariton Timos Sirlantzis wurde in Thessaloniki geboren und erlangte früh eine umfassende musikalische Ausbildung. Er spielt insgesamt sieben Instrumente und war drei Jahre lang Dirigent des Marschorchesters „Apollon Amphipolis“ in seiner Heimatstadt. Es folgte ein Studium in den Fächern Violine und Klavier. Seine Gesangsausbildung absolvierte er am Konservatorium Drama sowie an der Opernschule der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Seit 2018 ist er Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Zu seinem Repertoire zählen u. a. Leporello und die Titelrolle in Mozarts „Don Giovanni“, Figaro („Le nozze di Figaro“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Don Alfonso („Così fan tutte“), Don Basilio („Il Barbiere di Siviglia“), Lindorf, Coppelius, Dr. Mirakel und Dapertutto („Les contes d‘Hoffmann“), Sparafucile („Rigoletto“), Schaunard („La Bohème“), Escamillo („Carmen“). Einladungen führen ihn an große Opernhäuser wie die Nationaloper Griechenland in Athen, die Komische Oper Berlin und das Opernhaus Daegu in Südkorea. 

Alejandro Pizarro-Enríquez 

Bariton

Der chilenische Bariton Alejandro Pizarro-Enríquez wurde in Concepción geboren und begann sein Gesangsstudium am Städtischen Opernkonservatorium seiner Heimatstadt. Als Stipendiat der Freunde des Teatro Municipal de Santiago für Operngesang setzte er seine Ausbildung in Santiago de Chile fort. In der Folge übersiedelte er nach Europa und wurde Mitglied des Sächsischen Staatsopernchores an der Semperoper Dresden. Seit September 2015 geht er einem fixen Engagement an der Wiener Staatsoper nach und ist u. a. in Produktionen von „Salome“, „Manon“, „Otello“, „Macbeth“, „La Traviata“, „Billy Budd“, „Il Barbiere di Siviglia“ zu erleben. 2017 debütierte er als Gianni Schicchi in Wien und 2019 als Papageno in Italien. Zuletzt sang er in internationalen Produktionen den Conte Almaviva („Le nozze di Figaro“) und Dottore Malatesta („Don Pasquale“). Sein Repertoire umfasst weiters Rollen wie Dandini („La Cenerentola“), Belcore („L’elisir d’amore“), Silvio („Pagliacci“), Schaunard („La Bohème“), Ping („Turandot“).

Kyunghee Yang  Sirlantzis 

Sopran

Die junge koreanische Sopranistin Kyunghee Yang absolvierte ihr Bachelorstudium an der Korea National University of Arts. Während ihrer Zeit in Korea trat sie u. a. mit Partien wie Pamina („Die Zauberflöte”), Norina („Don Pasquale”), Donna Anna („Don Giovanni“) und Mimi („La Bohème”) an verschiedenen Opernbühnen ihrer Heimat auf. In der Folge übersiedelte sie nach Deutschland und absolvierte an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar den Masterstudiengang Operngesang sowie das Konzertexamen bei Frau Prof. Anne Schwanewilms. Seit 2022 ist sie Mitglied des Bayerischen Staatsopernchores.

Joseph Lorenz 

Erzähler

Der österreichische Kammerschauspieler Joseph Lorenz, in Wien geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg. Sein erstes Engagement führte ihn ans Staatstheater Kassel. Anschließend war er sieben Jahre am Berliner Schillertheater engagiert, wechselte dann für mehrere Jahre ans Schauspielhaus Düsseldorf. Später spielte Lorenz für einige Zeit in der Schweiz, u. a. regelmäßig am Schauspielhaus Zürich. Dann pendelte der Schauspieler zwischen Hamburg, Stuttgart und Zürich. Es folgten neun Jahre als Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Ab 2004 arbeitete Joseph Lorenz als freiberuflicher Schauspieler, u. a. mehrmals am Theater in der Josefstadt und bei den Festspielen in Reichenau. 2015 wurde er zum „Österreichischen Kammerschauspieler“ ernannt. Seit 2018 ist er Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Neben Kino- und Filmrollen tritt er auch immer wieder mit großen Lesungen auf. Joseph Lorenz ist Träger des „Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst“ und des „Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“.

Johannes Moritz 

Trompete

Der Trompeter Johannes Moritz entstammt der österreichischen Blasmusiktradition. Mit dem Trompetenspiel begann er in der Blasmusikkapelle seines Heimatortes Schärding und absolvierte in der Folge das Konzertfachstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (mdw). Zu dieser Zeit spielte er bereits mit renommierten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und dem Bruckner Orchester Linz. Von 2008 bis 2018 war er Solotrompeter im Mozarteumorchester Salzburg. 2018 wechselte er als Solotrompeter ins Bayerische Staatsorchester der Staatsoper München, wo er bis heute tätig ist. Zwischenzeitig war er zudem Solotrompeter des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Als Solotrompeter ist er auch bei Orchestern wie den Münchner Philharmonikern und dem Radiosymphonieorchester Berlin zu Gast. Johannes Moritz ist neben seiner Orchestertätigkeit nicht nur als Solist und Kammermusiker aktiv, sondern auch Gründungsmitglied des Blechbläserensembles Vienna Brass Connection.

Elisabeth Brauß 

Klavier

Die in Hannover geborene Pianistin absolvierte ihre Studien an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und ist Meisterschülerin von Igor Levit. Sie ist mehrfache Preisträgerin internationaler Klavierwettbewerbe, u. a. Gewinnerin des Internationalen Steinway-Wettbewerbs in Hamburg. Als BBC New Generation Artist gab sie 2020 ihr Debüt bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall mit dem BBC Philharmonic Orchestra. Konzertauftritte führen sie in renommierte Konzertsäle, u. a. Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Philharmonie de Paris, Konzerthaus Berlin, Elbphilharmonie Hamburg, Gewandhaus Leipzig, Kölner Philharmonie, sowie zu internationalen Festivals weltweit. Sie konzertiert mit namhaften Orchestern in ihrer Heimat wie dem hr-Sinfonieorchester, Staatsorchester Stuttgart, Beethoven Orchester Bonn, der Staatsphilharmonie Nürnberg, NDR Radiophilharmonie Hannover, sowie international mit Klangkörpern wie dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, BBC Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Luxembourg und Finnish Radio Symphony Orchestra. 

Sebastian Casleanu 

Konzertmeister

Sebastian Casleanu, geboren in Münster in eine Familie mit musikalischer Tradition und aufgewachsen in Bonn, absolvierte seine Violinstudien an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf und an der Hochschule für Musik Köln. Darauf folgte ein postgraduales Studium beim renommierten Violinpädagogen Prof. Boris Kuschnir. Sebastian Casleanu ist mehrfacher Stipendiat sowie Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Seit 2012 ist er Primarius des preisgekrönten Giocoso String Quartet. Solistische und kammermusikalische Auftritte führen ihn in renommierte Konzertsäle weltweit, u. a. Wigmore Hall London, Musikverein Wien, Pierre Boulez Saal Berlin, Konzerthaus Berlin, Beethovenhaus Bonn, National Grand Theater Beijing und Seoul Arts Center. 2016 wurde er 1. Konzertmeister der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz. Seit 2019 ist Sebastian Casleanu 1. Konzertmeister der Staatsphilharmonie Nürnberg. Er ist dazu regelmäßig Gastkonzertmeister an der Staatsoper Hamburg, Staatsoper Berlin, Deutschen Oper Berlin, NDR Radiophilharmonie Hannover und beim Beethoven Orchester Bonn.

Christoph Heil 

Chorleitung

Christoph Heil studierte Dirigieren, Klavier und Kirchenmusik an den Hochschulen in Stuttgart, Karlsruhe und Rottenburg. Seine Laufbahn begann er als Assistent des Opernchores an der Staatsoper in Stuttgart, bevor er Chordirektor und Kapellmeister am Theater Regensburg wurde. Später kehrte er als stellvertretender Chordirektor an die Staatsoper Stuttgart zurück und wurde dort 2017 zum Chordirektor berufen. Von der Zeitschrift „Opernwelt“ wurde der Stuttgarter Chor unter seiner Leitung 2018 als „Chor des Jahres“ ausgezeichnet. Er gastiert seit 2019 regelmäßig an international renommierten Opernhäusern, u. a. in Lyon, Straßburg und Brüssel. Von 2016 bis 2023 war er zudem bei den Bayreuther Festspielen als musikalischer Assistent des Festspielchores engagiert. In der Spielzeit 2022/23 gab er sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper und hat seit Beginn der Spielzeit 2023/24 die Leitung des Bayerischen Staatsopernchores inne.

Kamila Akhmedjanova 

Musikalische Studienleitung

Kamila Akhmedjanova studierte Klavier, Cembalo, Orgel, Kammermusik und Musikwissenschaften in ihrer Heimat am Staatskonservatorium Usbekistan. Bereits während ihres Studiums wurde sie als Dozentin und Konzertbegleiterin am Staatskonservatorium Usbekistan sowie als Korrepetitorin an der Staatsoper Taschkent engagiert. Sie gewann zahlreiche internationale Klavierwettbewerbe und erhielt mehrmals die Auszeichnung „Beste Konzertbegleitung“ bei wichtigen Gesangswettbewerben. Beim Immling Festival ist sie seit 2009 als Musikalische Assistentin, Korrepetitorin und Konzertpianistin verpflichtet. Von 2013 bis 2015 war sie als Korrepetitorin an der Hochschule für Musik und Theater in München tätig. Seit 2015 ist sie Chor-Repetitorin an der Bayerischen Staatsoper, seit 2021 Assistentin des Chordirektors und hat zusätzlich die Leitung des Kinderchors der Bayerischen Staatsoper inne. Darüber hinaus konzertiert sie regelmäßig als Solistin, Klavierbegleiterin und mit verschiedenen Kammermusikformationen. 2024 hatte sie zudem die Musikalische Leitung der „Lecher Kinderzauberflöte“ in den Lechwelten inne.

TETSURO BAN

Dirigent

Die umfassende musikalische Ausbildung des japanischen Dirigenten beginnt schon im 4. Lebensjahr. Er studiert Komposition, Klavier und Dirigieren in seiner Heimatstadt Kyoto. Mit 22 Jahren übersiedelt er für sein Dirigierstudium nach Wien. Mit 24 Jahren wird Tetsuro Ban Kapellmeister am Opernhaus Biel, Gastengagements in der Schweiz führen ihn auch an die Opernhäuser in Basel und Bern. Es folgen Verpflichtungen als erster Kapellmeister in Brandenburg sowie als Generalmusikdirektor in Eisenach. Nach diversen Gastengagements in Frankreich, Italien und Deutschland wird er Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin, wo er an die 200 Aufführungen dirigiert. Es folgen u. a. Einladungen der St. Petersburger Philharmoniker oder des Luzerner Sinfonieorchesters. Parallel zu Gastdirigaten in Europa dirigiert der Maestro regelmäßig alle großen japanischen Orchester und an den renommierten Opernhäusern seines Heimatlandes wie dem New National Theatre Tokyo. Weiters führen ihn Aufführungsserien an die Wiener Volksoper. 2009–2018 ist er Generalmusikdirektor am Theater Regensburg. Seit 2019 ist Tetsuro Ban Chefdirigent des Yamagata Symphony Orchestra und hat eine Professur (Dirigentenklasse) an der Kyoto University of Arts. 2023 wird der Maestro darüber hinaus zum Künstlerischen Generaldirektor der BIWAKO Hall Shiga (Kyoto) berufen.
Tetsuro Ban übernahm beim Lech Classic Festival bereits 2016, 2018, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Musikalische Leitung. Auch beim 13. Lech Classic Festival 2025 wird der Maestro wieder die Stabführung übernehmen. Seine Arbeit zeichnet sich durch höchste Musikalität, Präzision und umfangreiche Repertoirekenntnis aus.